GSB 7.1 Standardlösung

50 Jahre Edelsteinklinik

... darauf sind wir stolz!

Von der Kinderkur zur Rehabilitation für Kinder und Jugendliche, vom Kindersanatorium zur Fachklinik, von der Gedeihstörung zur Sprachentwicklungsstörung - das sind 50 Jahre Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation.

Blick auf die Bauarbeiten der Edelsteinklinik um 1970.

Bild / Video 1 von 6

Blick auf die Bauarbeiten der Edelsteinklinik um 1970. Blick auf die Bauarbeiten der Edelsteinklinik um 1970. Quelle: DRV Rheinland-Pfalz

Viel hat sich in den vergangenen 50 Jahren in der Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation getan. Denn sie ist immer ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Verhältnisse und sich ändernder Lebensweisen und -strukturen.

Damals: Auf zur Kinderkur!

Kinder und Jugendliche, die vor 50 Jahren zur Kur in die Klinik kamen, hatten meist körperliche Beschwerden. Sie litten unter Gedeihstörungen, Infektanfälligkeit, Atemwegserkrankungen, Kreislaufstörungen oder Haltungsschäden.

Erholen und viel frische Luft

In der Kinderkur sollten sie sich vor allem erholen und zu neuen Kräften kommen. Deshalb gab es besonders nährstoffeiche Kost, eine medizinische Rundumversorgung und viel Bewegung an der frischen Luft. Die therapeutischen Angebote bestanden aus einmal wöchentlich Schwimmen und Turnen, täglichen Kneippsche Anwendungen, Solebäder, Rauminhalationen, Spaziergängen, Wassertreten. Nur einmal in der Woche stand Schulunterricht an.

Das hört sich langweilig an für heutige Verhältnisse! Nur einmal Schule in der Woche würde allerdings auch heute noch den meisten Kindern und Jugendlichen gut gefallen!

Heute: Kinder-Rehabilitation - ganz individuell!

In 50 Jahren veränderte sich viel, auch in der Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation. Die behandelten Krankheiten, die Diagnostik, die therapeutischen Angebote sind heute andere. Gewohnt wird in Gruppen mit Gleichaltrigen, Fernseher, DVD-Player und Spielkonsole gibt es auf jeder Station. Gegessen wird in familienähnlicher Umgebung im Speiseraum auf der Station. Schon seit rund 20 Jahren können Eltern ihre Kinder zur Reha begleiten und werden immer mehr in die Therapie miteinbezogen. Die Klinik hat dazu seit 2001 Mutter-Kind-Unterkünfte. Und Familie und Freunde können in der therapiefreien Zeit gerne zu Besuch kommen.

Gut gefüllter Therapieplan

Die Therapien von heute sind ganzheitlich und modern: Bewegungstherapie, Ergotherapie, Ernährungstherapie, Logopädie, psychologische und sozialpädagogische Begleitung, täglicher Schulunterricht oder Bewerbertraining sorgen für einen gut gefüllten individuellen Therapieplan. Langeweile kommt da nicht auf.

Schon immer kümmert sich in der Klinik ein ganzes Team um die jungen Patienten - und dies mit viel Engagement und Leidenschaft und dem Ziel: Kinder und Jugendliche fit zu machen für Schule und Beruf.

So soll es bleiben!

Fröhliches Kinderlachen im ganzen Haus! Gesunde und zufriedene Kinder mit neuem Selbstvertrauen! Freunde, die viel gemeinsam erleben und zusammenhalten. Das macht uns aus!

Zusatzinformationen

Ein kurzer geschichtlicher Überblick:

1894: Der Verein „Pfälzische Kinderheilstätte“ errichtet ein Kindersanatorium in Bad Dürkheim.

1952: Das Gebäude geht schenkungsweise an die damalige Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz über und wird am 20. Juli 1953 unter dem Namen „Pfälzische Kinderheilstätte Bad Dürkheim“ eröffnet.

1963: Die Planungen für ein neues, modernes Gebäude auf dem Gelände der Kinderheilstätte sind fast abgeschlossen, als die LVA erfährt, dass eine verkehrsreiche Umgehungsstraße in unmittelbarer Kliniknähe erbaut werden soll. Folge: Eine neue Kinderklinik soll an einem anderen Ort errichtet werden. Die Gemeinde Bruchweiler bietet sich an mit einem Grundstück von über 80.000 Quadratmetern.

März 1968: Der Bau der neuen Klinik in Bruchweiler beginnt.

16. Oktober 1970: Die neue Klinik wird unter dem Namen „Hochwaldkindersanatorium“ eröffnet.

2001: Das erste Kind-Mutter-Appartementhaus entsteht.

2002 - 2004: Die Klinik wird generalsaniert.

2006: Sie erhält den Namen „Edelsteinklinik“.

2017: Weitere Eltern-Kind-Unterkünfte entstehen.

Hinweis zur Verwendung von Cookies

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen zum Datenschutz erhalten Sie über den folgenden Link: Datenschutz

OK