GSB 7.1 Standardlösung

Eltern sollten gezielt nach einer Reha fragen

Interview mit Chefärztin Dr. Edith Waldeck

27 Prozent aller Kinder und Jugendlichen müssen mehrfach wegen psychischer Probleme behandelt werden. Mit einer psychosomatischen Reha könnte dieser Kreislauf durchbrochen werden. Deshalb sollten Eltern nachhaken.

Jugendliche Schülerin sitzt alleine im Klassenzimmer und schaut traurig

Depression, Angststörung oder Sprachprobleme: 27 Prozent aller Kinder und Jugendlichen waren 2017 mindestens einmal wegen psychischer Probleme beim Arzt, viele von ihnen müssen mehrfach behandelt werden. Mit einer psychosomatischen Kinder- und Jugendreha könnte dieser Kreislauf durchbrochen werden, doch noch immer kennen viel zu wenige Ärzte diese Möglichkeit. Deshalb sollten Eltern nachhaken.

Jedes vierte Schulkind in Deutschland zeigt psychische Auffälligkeiten. Das berichtet der aktuelle Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit, für den die Krankenkasse Abrechnungsdaten von rund 800.000 minderjährigen DAK-Versicherten aus den Jahren 2016 und 2017 ausgewertet hat. Fast acht Prozent der depressiven Kinder zwischen zehn und 17 Jahren werden deshalb in akutpsychiatrischen Krankenhäusern behandelt. Im Schnitt bleiben sie 39 Tage – doch wenn sie entlassen werden, fehlt oft die ambulante Nachsorge. Mit der Folge, dass fast jedes vierte dieser Kinder innerhalb von zwei Jahren erneut in die Klinik muss. DAK-Vorstandschef Andreas Storm findet diese Quote alarmierend und spricht von „offenkundigen Versorgungslücken“.

Dabei gibt es ungenutzte Ressourcen: „Das Reha-System könnte diese Lücke schließen“, sagt Edith Waldeck, Ärztliche Direktorin der Kinder- und Jugendreha-Einrichtung Edelsteinklinik im rheinland-pfälzischen Bruchweiler. Mit ihre-vorsorge.de spricht die Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin über fehlende Informationen, große Chancen – und wie sie hofft, eine Brücke zu schlagen.

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Dr. Edith Waldeck Dr. Edith Waldeck Chefärztin der Edelsteinklinik ist Dr. Edith Waldeck. Quelle: DRV Rheinland-Pfalz

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